Was ist Podoäthiologie?

Podoätiologie

Interdisziplinäre Podoätiologie ist eine Einlagenversorgung, die mit der herkömmlichen Einlagentechnik nicht zu vergleichen ist. 

Die Sohlen dienen dazu Ihren Körper von den Füßen ausgehend individuell in die Balance zu bringen. Unsere Sohlen beeinflussen mit 1-4 mm starken Elementen die Muskelketten des Köpers und wirken somit aktivierend von Fuß bis Kopf.

Die BeSt haltungsverbessernde Einlegesohle ist Bestandteil einer komplexen Betrachtungsweise,


den Menschen als Ganzes und nicht nur einzelne, betroffene Körperteile zu sehen. Sie geht auf die Ursachen von Beschwerden ein und nicht auf die Symptome.

Mit dieser Sicht- und Denkweise als Werkzeug und der Motivation zur ursächlichen Betrachtung wird diese Art der Versorgung kontinuierlich weiterentwickelt und mit anderen Therapien bzw. medizinischen Bereichen z. B. Zahnmedizin, Optik, Osteopathie verbunden.

Befunderhebung

Zuerst werden die individuellen Schmerzen und Probleme des Patienten erfasst, Rückenschmerzen, Beckenschiefstand auch Operationen und Unfälle in der Vergangenheit sind evtl. wichtig. Danach werden dynamische Fußabdrücke und ein 3D-Körperscan erstellt sowie der Muskel-und Gelenkstatus des ganzen Körpers händisch getestet. Eine eventuelle Beinlängendifferenz (funktionell, anatomisch oder muskulär bedingt) und auch Probleme aus dem Zahn- und Augenbereich fließen in die ganzheitliche Betrachtung mit ein.

Schließlich werden die erforderlichen Elemente mit ihrer genauen Platzierung und Stärke (1-4 mm) ermittelt. Dieser gesamte Vorgang dauert ca. 45-60 Minuten. Die BeSt haltungsverbessernde Einlegesohle wird individuell hergestellt. Die sehr dünne und flexible Sohle passt in jeden herkömmlichen Schuh und kann über ein speziellen dünnen Klettverschluss auch in fast allen offenen Schuhen getragen werden.

Haltungsverbessernde Einlagesohlen

Rezepttext: 1 Paar Sondereinlagen nach Formabdruck und Analyse zur aktiven Aufrichtung des Längs- und Quergewölbes.

Wirkungsweise

Ihre haltungsverbessernden Einlegesohlen stimulieren spezifische Muskelketten. Über Nervenbahnen sind diese mit dem Gehirn verknüpft, so dass Ihre individuelle Körperstatik unwillentlich normalisiert werden kann. 

Solange die Füße mit den Sohlen in Kontakt stehen, ist ihre Wirkung gegeben. Aus diesem Grund sollten die Einlegesohlen möglichst mindestens 4 Stunden pro Tag getragen werden. 

Haltungsänderung erfolgt nach ca. 6 Monate schmerzfreiem Gehen, danach kann die Sohle oftmals weniger getragen oder ganz abgesetzt werden. 

Die Sohlen ersetzen jedoch keinesfalls die Arbeit von Ärzten, Therapeuten und medizinischen Behandlern oder die Wirkung von Fitness-Programmen zum Muskelaufbau, Ausdauertraining oder allgemeine körperliche Betätigung.


BESCHWERDEN

Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Hüftbeschwerden ...

Podoätiologische Therapie-Sohlen können hilfreich sein bei:

  • Verspannung der Kiefergelenke/-muskulatur, CMD
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schmerzen zwischen den Schulterblättern
  • Skoliose und anderen Fehlstellungen der Wirbelsäule
  • Rundrücken, Flachrücken, Hohlrundrücken
  • Statisch bedingte Rückenschmerzen
  • Haltungsschwäche
  • Postoperativ nach Bandscheiben-, Knie- oder Hüftoperationen
  • Bandscheibenvorfall  
  • Hüftbeschwerden / Kniebeschwerden
  • Arthrotisch bedingte Schmerzen
  • Entwicklungsverzögerte Kinder  
  • Fersensporn
  • Wiederkehrende Blockierung entlang der Wirbelsäule
  • Neurologische Beschwerdebilder

Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Beckenschiefstand, Wirbelsäule, Beinlängendifferenz

Korrektur der Wirbelsäule am Rücken oder über Einlegesohlen?

WISSENSWERTES

Wirkungsweise

Ihre haltungsverbessernden Einlegesohlen stimulieren spezifische Muskelketten. Über Nervenbahnen sind sie mit dem Gehirn verknüpft, so dass ihre individuelle Körperstatik unwillentlich normalisiert werden kann. Solange die Füße mit den Sohlen in Kontakt stehen, ist ihre Wirkung gegeben. Aus diesem Grund sollten die Einlegesohlen möglichst häufig, mind. 4 Std. am Tag, getragen werden, Sie ersetzen jedoch keinesfalls die Arbeit von Ärzten, Therapeuten und medizinischen Behandlern oder die Wirkung von Fitness-Programmen zum Muskelaufbau, Ausdauertraining oder allgemeiner körperlicher Betätigung.

Weitere Hinweise

Normalerweise lassen die akuten Beschwerden deutlich nach. Sollten sie sehr unangenehm oder unerklärlich verlaufen, bitte ich um unverzügliche Rücksprache.

Tragehinweise

  • Die ersten Tage nach dem Tragen Ihrer Sohlen können leichte Muskel- oder Gelenkschmerzen auftreten. Dies ist völlig normal und unterstreicht die positive Reaktion Ihres Bewegungsapparates.
  • Tragezeitkontrolle: Nach einer Tragezeit von 4 Wochen muß eine Nachkontrolle erfolgen. Dieser Kontrolltermin ist enorm wichtig, um dauerhaftes Muskelgleichgewicht zu erhalten.  
  • Bei Kindern sollte zusätzlich in halbjährlichen Abständen eine Nachkontrolle erfolgen, da auf Wachstumsschübe und damit verbundene Statik- und Haltungsveränderung eingegangen werden muss.
  • Legen Sie die Einlegesohlen in Schuhe mit max. 5 cm Absatzhöhe und achten sie auf die Seitenkennzeichnung (rechts/links).
  • Bitte keine BIRKENSTOCK oder ähnliches Schuhwerk (schalenförmige Bettung) tragen.
  • Es ist darauf zu achten, dass die Sohlen so weit wie möglich in Richtung der Ferse des Schuh`s fixiert werden, so dass sie nicht verrutschen können.
  • Sie können die Sohlen waschen: Handwäsche Waschbecken oder Waschmaschine 30 Grad Schonwäsche im Wäschesäckchen. Trocknen Sie die Einlegesohlen nie an der Heizung oder im Trockner.

Anwendung von Klett und Flausch

1. Klett

Der kreisrunde Klettaufkleber befindet sich auf der Sohle.

2. Flausch

Legen Sie die Sohle auf den schwarzen Flausch.

3. Schneiden

Schneiden Sie den schwarzen Flausch in Form der Ferse (Halbmond) aus.

4. Einkleben

Ziehen Sie die Folie vom Flausch ab, legen Sie die Einlage und den schwarzen Flausch bündig an die Ferse an und drücken Sie diesen fest. Der Flausch verbleibt im Schuh. Statten Sie alle weiteren Schuhe mit einem Flausch aus.

5. Einlegesohle

Nun können Sie einfach und schnell Ihre Einlage von Schuh zu Schuh wechseln.

Sohle verkleinern

Sollte die Einlage zu groß sein, darf sie im vorderen Drittel beschnitten werden (siehe Abbildung)